words


aktuelleres und älteres

 


kalt berührt


 


 Aussen-Vor . Bühne


 


 


 

„Es ist nicht alles, was aus dialektisch deprimierter Zeitvergehung rausgepresst wird, umgekehrt hippe egoistische, selbstbezogen, und den schwerelos offenen Blick auf die Freude an den nicht ins Letzte begreifbaren Wunderfaktendingen verweigernde, pathologisch postpubertäre Nervkackschleife, in der immer weitergelebt, besorgt und gekünstet wird, immer –  aber meistens doch genau das.“


(gefunden 10.04.’15 – CN = *.facebook. com O = „Facebook, Inc.“ sowie in bln)

 





 

 

violetten Wände:

Ich verlasse die violetten Wände, wir, ein letztes Mal des Nachts vor dem Schlafversuch den Computer zur Seite gestellt, mit Mühe versucht ihn gut zu stellen, das Kabel zu ziehen, der Wecker gestellt, die Tablette geschluckt mit dem Wasser aus der die Flasche abgestellt. Die Gedanken gehen weiter, eigentlich kann das nicht das letzte Mal sein in diesen Wänden, die so viele Jahre den Schlaf umhüllten. Es geht weiter, wie, nicht hier, es stimmt wohl, nein es stimmt, es ist schön hier in der Nacht, warum aufgeben wenn es sich gut anfühlt, Süsse der Nacht, Unbeschwertheit vom Tun. Allen ist klar, Schlaf muss kommen, jetzt, keine Schuld, pflichtlose Zeit, warum gehn dann, weil,- es gab die Nacht und, es gibt den Morgen. Aufstehen müssen, hier setzt alles ein.

Aber am Morgen schien ausserhalb der violetten Wände die Sonne im blauen Himmel, doch sie war nicht zu sehen, unbemerkt hier drin, ungeglaubt es nicht gewusst, nicht erfahren, kein Strahl empfangen, es ist doch Zeit zu schlafen und dann zu gehen.

hellere zeiträume, mehr klarheit im blau, blinzeln von sonnen.





starving:

Starving, i just ate but i’m starving.
It’s not the food, the food could be better, but it’s fine.
It’s the thoughts, the unknown of the future.
It’s the thoughts that are there, somewhere in the back or surrounding me when i’m enjoying my food.

They are pushed away from the front of my attention but they are not dissolved.
They are not staked and if one is, there is another somewhere.
For now the only way is to continue battling those and staking every possible one.
But this is time and energy consuming.

It’s not helpful that this offers short-term relief but is delaying the process that could possibly be the only definite way out, giving birth to the ideas of brilliance in your minds.

A breakthrough is needed as a tipping point.
If your background can’t offer this you have to be brave.

When you’re apathetic, feeling numb, sitting there, sensing the tears behind the lense.

Hard, but get up, I got to move my arms, my feet, my legs, get up and stand tall, breathing once and then drinking something.

Lowest level battery, but that’s just enough to recharge with the beauties of life.
The stuff that makes sense just because it’s there to enjoy.

As life only makes sense when i enjoy it.
No other reason to exist, but as my feelings are real, the beauty of life is real, too.
It must be possible.

Another sip of the nice tasting cold drink.
It’s fluid in my mouth, feeling like home.

Swallowing, feeling my body is at home with the fluid floating inside.

Mostly water, I will go to the seafront.
Now.





sandigen fehlende Wände:

Nach der Entscheidung Reissen, Zerren, es geht vorwärts in eine Richtung, doch in der Jetztzeit in der Waagerechten geht es vor und zurück, hin und her, ja und nein.

Irgendwie geht es doch Richtung besser. Doch es macht die Augen größer, das Wasser näher, die Atmung bewusster, den Herzschlag hörbarer, den Kampf gewaltiger, die Sonne im Mund seltener, doch wenn sie da ist, intensiver, Zeit stoppt ein paar Momente. Taube stumpfe Anstrengung, und dann wieder öffnende Augenblicke der Klarheit, der vollen Lust und positiven Wut, Energie und Ideenfreude, Geschwindigkeit und Großartigkeit, dafür, dafür. dafür. – Vorbei, und von vorne, aber es ging doch wohl ein Stück weiter ins Bessere. vermutend.

Hier – vielleicht eher nicht, doch für jetzt, vielleicht schon, im Moment keine Wahl, hier ist jetzt hier und das muss stimmen um das hier zu ändern., und zum noch besseren zu werden.

Dort- ist das Meer. Immer da. Gleich da. – Doch wo ist mein Gemüse, meine Kräuter, meine Möglichkeitschecks, meine Simit.

Essen, Suppen. Keine Sahne, nein – Koriander. Ayran, Vietnam. 5 Avocados, 6 Limetten, Beutel Spitzpaprika, Gewürztofu, Topinambur, Maniok, Dumplings, Dinkelbrot, Süsskartoffel, 1 Riesenbund Blattpetersilie 1 Euro. Prosecco, Gin, Tonic, Matecola, frische Kalmartuben. Papadam, Milchbrot.

Schöner frischer Dorsch, gibt es – manchmal beste Meeresforelle, Steinbutt, Scholle und Raps, Rosenkohl und Konfitüren.

Auch ja zum Leben, geniessen, und doch eher nicht vollkommen genug sich anfühlend, nicht vollkommen genug erfüllend, all die Bedürfnisse, einmal geweckt.

Erstmal weiter, das Ende kommt wahrscheinlich von selbst. Viel zu tun doch. Auf Glück kein Verlass. Keine Sicherheit. Sicherheit muss her. Woher. Die nächsten Wochen – vor der Entscheidung, vorläufigen. Schwierig anstrengend, minus, negativum – machbar, es muss einfach, jetzt gerade erst recht. plus, positivum. Die Sonne scheint jetzt, es wird wärmer. Gewissheit bleibt stumm. Der Beat macht Bumm. (musser!)






 

AUSSEN-VOR [neue Reihe]
. Bühne

Wer einmal gesehen hat, wie eine Bühne aufgebaut wird, oder selbst eine aufgebaut hat, kennt den Moment, an dem die Stabilität der Bühne getestet wird.
Ein kräftiger Schritt nach rechts, einer nach links, zweimal Hüpfen und vorne Runterspringen. Ein Blick zurück, jetzt kann die Technik aufgebaut werden.
Für die Sekunden nach dem Zurückblicken und der positiven Befunderstellung gibt es keinen genügenden Ausdruck.
Ein Gefühl von Erleichterung, Zufriedenheit, Nervosität, Erschöpfung, Aufbruch, Motivation, Vorfreude, Ungeduld und sich als unverzichtbarer Teil zu empfinden, als eins mit der noch entstehenden Musik, der Kunst, der ganzen Veranstaltung, der Befriedigung, der Lust an der körperlichen Erfahrung und dem Erkenntnisgewinn.
Alle sollten überall Bühnen aufbauen.
Gleich ob sie weitermachen, mit dem Aufbau, dem Soundcheck, dem Musikmachen, der Performance, der Präsentation für und mit einem Publikum.
Also anderen Menschen, die aus verschiedenen Gründen, wie Neugier und Langeweile, Freude am Staunen, aber ebenso auch den für den Bühnenbau schon benannten, den Menschen – die auf der gebauten Bühne stehen oder sitzen oder liegen oder sich bewegen – aufmerksam zuschauen und ihnen zuhören, ihnen genau zuhören.
Aufmerksam den anderen Menschen gegenüber zu sein.
Es also etwas passiert, was eben nur an einem solchen Ort passiert. Es sei denn die Umwelt, urban oder rural, wird ohne Aufbau zur Bühne. Das geht auch, hat aber noch eine andere Wirkung, als einen Platz nur für diesen einen Zweck durch den Bühnenbau zu gestalten und ihn als Zeichen an die Mitmenschen aus der Umwelt hervorzuheben.
Als Ankündigung der Schaffung und der Eröffnung eines Möglickeitsraumes der Empathie.
Wir bauen unsere Bühnen auch in unserer Wohnung. Wir bauen sie wenn wir für andere kochen. Wenn wir Getränke reichen und Neuronenbeschleuniger servieren. Wir bauen sie wenn wir andere Menschen zu Kommunikation einladen und wenn wir uns auf möglichen Sex vorbereiten.
Und wir bauen Bühnen auch wenn wir alleine sind, kein anderer Mensch anwesend, wir für uns ein Glas füllen, ein Essen auf den Tisch stellen, es könnte jemand zu dieser Bühe kommen, doch kommt niemand.
Und so wird sie zur Bühne als Möglichkeitsraum für Empathie zu sich selbst, die zu wahren bis zum Ende die schwierigste doch einzig sinnvolle Aufgabe der Menschen ist. Die Erfüllung dieser Aufgabe wird allen Menschen erleichtet durch gegenseitige Empathie. Was leider die Mehrzahl der Menschen nicht umsetzt. Klammer zu und auf.

Was machen die ganzen Menschen in den Häusern?






„ich denke, dass es wohl so ist, in der realität, dass nichts so ist, wie es gewesen zu sein schien, bevor es nicht so gewesen ist, wie es schien.“


„ougzohi hzgzguguzhg und plötzlich in die stille der klang von funkgeräten.“


„Unser Drache auf dem Dach speit wieder.“


„and i think i’m still belonging to the sea.“




[Ein Dank an alle Rettungskräfte, Brüdern und Schwestern, Ärzte und Therapeuten, Family and Friends and the one M.R., wird nie reichen. aber dennoch auch hier und für immer!]

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